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Fachkräfte

Weiterbildungsprogramm chilenischer Fach- und Führungskräfte – Praktikumsplätze im IT-Bereich gesucht

Die IHK für Essen unterstützt die Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik (A.I.T.) Essen bei einem Weiterbildungsprogramm für chilenische Fach- und Führungskräfte im IT-Bereich. Das einjährige Projekt startete im Februar 2011 mit insgesamt 19 chilenischen Fachkräften – darunter technische Berater, Systemanalytiker und -administratoren, Informatiker, Netzwerkadministratoren sowie Analysten. Die Teilnehmer absolvierten zunächst eine intensive Sprachausbildung und nehmen nun seit Anfang Juni an einer viermonatigen Fachausbildung im Bereich „IT-Projektmanagement“ teil.

An die Fachausbildung schließt sich ab Oktober des Jahres bis Ende 2012 ein Betriebspraktikum an. Dafür werden Praktikumsplätze in Unternehmen und Institutionen gesucht. Die Teilnehmer werden in der Zeit von einem „Praktikumscoach“ begleitet, Kosten entstehen dabei nicht.

Haben Sie Interesse,  Fachkräfte aus Chile und internationale Wirtschaftsbeziehungen zu fördern? Informieren Sie sich über das Weiterbildungsprogramm in der Anlage.

Für weitere Fragen stehen Ihnen als Ansprechpartnerin bei der IHK für Essen Veronika Lühl und bei der A.I.T. Corinna Pfeiffer zur Verfügung.

Erster Absolventenkongreß in Mitteldeutschland

Unter Federführung der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland findet am 24. Juni von 10 – 18 Uhr im Congress Center Leipzig (CCL) eine Karriere-Messe mit den führenden Unternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für Studenten, Absolventen und Young-Professionals statt. Die Angebote reichen von Firmenpräsentationen, Bewerbertrainings bis zu einer großen Open Air Lounge. Es gibt kostenlose Bustransfers aus vielen Städten Mitteldeutschlands. Nähere Informationen unter www.absolventenkongress-mitteldeutschland.de.

AK Software tritt für Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften an sächsischen Gymnasien ein

Die Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und -entwicklung“ von Software Saxony hat sich vor zwei Wochen in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gewandt und tritt in diesem Schreiben für die Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften an sächsischen Gymnasien ein. Mitunterzeichner dieses Schreibens sind u.a. T-Systems, Saxonia Systems, SAP, interface Business, twentyone, Mindbox und Communardo.

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Rückblick auf die Veranstaltung „Aus- und Weiterbildung für die IKT Branche in Dresden“ am 29. Januar 2008

Am letzten Dienstag trafen sich erneut Vertreter von ca. 40 IT-Unternehmen aus Dresden und Umgebung zu dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und –entwicklung“ von Software Saxony. Der Arbeitskreis Software und die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft Dresden (FHDW) hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung geladen, um über die Anforderungen und den Bedarf an Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche in Sachsen zu diskutieren. Unter den Gästen waren auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.

Einführung durch Dr. Schönefeld

Nach der Eröffnung durch Dr. Frank Schönefeld, Leiter des Arbeitskreises Software und Chief Operating Officer der T-Systems Multimedia Solutions GmbH, stellte zunächst Dr. Uwe Crenze, Geschäftsführer der Interface Projects GmbH Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter der Dresdner IKT Branche aus Sicht seines Unternehmens vor. Insbesondere die Bedeutung von sozialen Kompetenzen bei Mitarbeitern und der Aufbau von Nachwuchskräften durch Ausbildung stellten dabei zentrale Themen dar.

Anschließend stellte der Gastgeber Prof. Dr. Ulrich Förster, Rektor der FHDW Dresden, seine Hochschule und die Möglichkeiten der dualen Ausbildung an der FHDW im Rahmen des Bachelor Studiengangs Angewandte Informatik vor. Ein Student der FHDW ergänzte seine Präsentation mit einem interessanten Erfahrungsbericht zu seiner Ausbildung.

Bevor es in die Podiumsdiskussion ging, wurde den anwesenden Unternehmensvertretern zudem das Angebot des Schülerrechenzentrums der TU Dresden durch den Vorsitzenden des Fördervereins des Schülerrechenzentrums, Herrn Dr. Hartmut Eberius präsentiert.

Auch hier folgte wieder eine anschauliche Ergänzung des Vortrages durch Erfahrungsberichte von zwei Schülern, die ihre Jahresarbeiten vorstellten. Dr. Hartmut Eberius rief die Unternehmen dazu auf, sich an der Unterstützung des Schülerrechenzentrums zu beteiligen und dessen Möglichkeiten für die frühe Nachwuchsgewinnung und -bindung, wie z.B. durch Schülerpraktika, Unternehmensbesuche oder Fachvorträge für Schüler, intensiv zu nutzen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern des Schülerrechenzentrums, Herrn Prof. Förster und Studenten der FHDW sowie Unternehmen der IKT-Branche (T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Interface Projects GmbH, Communardo Software GmbH, Heike Vocke Unternehmensberatung) wurden verschiedene Fragen aus dem Publikum zum Thema Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche erörtert.

Podiumsdiskussion

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die Gespräche im Rahmen eines magischen Unterhaltungsprogramms angeregt weitergeführt wurden.
An der Intensität der Gespräche wurde deutlich, dass die Veranstaltung wieder sehr erfolgreich war. Es zeigte sich, dass es zum Thema „Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche“ eine Reihe von vielsprechenden Ansätzen in Sachsen gibt. Diese setzen voraus, dass die Mitglieder von Software Saxony und andere Unternehmen der IKT Branche die diskutierten Möglichkeiten aktiv nutzen.

Einladung zur Veranstaltung „Aus- und Weiterbildung für die IKT Branche in Dresden“

Der Arbeitskreis Software und die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft Dresden laden gemeinsam ein, um Anforderungen und Bedarf an Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche zu diskutieren.

Zeit:
Dienstag, den 29. Januar 2008, 17:00 – 19:00 Uhr

Ort:
„Forum Am Altmarkt“, Stadtsparkasse Dresden,
Dr. Külz-Ring 17, 01067 Dresden

In einer Podiumsdiskussion soll analysiert werden, ob die regional vorhandenen Potenziale zur Fachkräftesicherung und –gewinnung bekannt sind und inwieweit sie genutzt und bereits ausgeschöpft werden. Vertreter des Schülerrechenzentrums, Studenten der FHDW und Unternehmer der Dresdner IKT-Branche werden für eine entsprechende Diskussionsgrundlage sorgen.

Organisatorisch und finanziell wird die Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und -entwicklung“ unterstützt von der FHDW Dresden, die sich bei dieser Gelegenheit bei den Praxispartnern ihrer Studenten bedanken und auch potenziellen Partnern die Erfahrungen und Möglichkeiten der in Dresden seit 2005 angebotenen dualen Studienform vermitteln möchte.

Details zur Veranstaltung sind der Agenda zu entnehmen.

Bitte um verbindliche Anmeldung bis zum 17. Januar 2008. Dazu hier das Antwortfomular.

 

Nachschau zur Veranstaltung „Attraktivität des IT-Standortes Dresden und Sachsen“ am 12. Dezember 2007

Logo Silicon SaxonyAm gestrigen Abend trafen sich Vertreter von ca. 30 IT-Unternehmen aus Dresden und Umgebung zu dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und -entwicklung“ von Software Saxony. Allein der bisherige Teilnehmerrekord eines AG-Treffens zeigt, wie wichtig die Standortattraktivität für die IT-Unternehmen der Region ist. Wer ein großes Lamento über die schwierige Fachkräftesituation im IT-Bereich erwartet hat, wäre enttäuscht gewesen. Vielmehr ging es richtigerweise darum, wie die Vorzüge unserer IT-Region besser vermittelt werden können und auf welche Weise die Fachkräftesituation weiter verbessert werden kann.

Als Gastgeber stellte Herr Werner Schady (DIS AG) in einem kurzen Vortrag das Leistungsspektrum seines Hauses vor.

Dirk Hilbert, Wirtschaftsbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, hat in einem engagierten Vortrag vorgestellt, wie die Landeshauptstadt aktiv zur Verbesserung der Fachkräftesituation beiträgt. Neben der nationalen und internationalen Vermarktung von Dresden als Halbleiterstandort („Silicon Saxony“) steht aktuell die Unterstützung der Anwerbung von Studenten für die Dresdner Hochschulen im Mittelpunkt. Dabei wird insbesondere auch um Studenten aus den alten Bundesländern und aus dem Ausland geworben, um den aus demografischen Gründen zu erwartenden Rückgang sächsicher Studenten ausgleichen zu können. Ein weitere Schwerpunkt der städtischen Tätigkeit liegt in der Anwerbung ausländischer Fachkräfte und insbesondere auch in der Unterstützung hier tätiger ausländischer Bürger unter dem Stichwort „Welcome Center“. In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass sich die regionalen IT- und insbesondere Software-Unternehmen von der Stadt eine deutlichere Positionierung von Dresden als IT- bzw. Softwarestandort wünschen. Daraufhin forderte Bürgermeister Hilbert die Vertreter von Software Saxony auf, Vorschläge zu unterbreiten, auf welchen wichtigen Fachkongressen oder Messen mit Unterstützung der Stadt „Software Saxony“ bekannter gemacht werden kann. (Vorschläge gern als Kommentar zu diesem Beitrag.)

In einem zweiten Vortrag stellten Anja Kutzler (Perdata GmbH/Leipzig) und Julia Fietz (Werbeagentur kommaneun) eine Plattformkampagne der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland vor. Diese Kampagne hat zum Ziel, im Rahmen einer klug geplanten Marketing-Kampagne in wichtigen Printmedien auf den IT-Standort Mitteldeutschland aufmerksam zu machen. Über einen einprägsamen Slogan sollen Interessenten auf ein speziell zu erstellendes Internetportal gelenkt werden, welches u.a. Firmeninformationen und Stellenanzeigen der teilnehmenden Unternehmen enthalten soll. Auf diese Weise sollen insbesondere Fachkräfte auf die IT-Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Eine Reihe namhafter Firmen haben ihre Beteiligung bereits zugesagt, ebenso wie einige große Städte.

Die anschließende Diskussion hat gezeigt, dass die Diskussion um den IT-Standort durchaus sehr emotional sein kann. Es besteht der vielfache Wunsch, die einzelnen Aktivitäten zur Standortförderung zu einer konzertierten Aktivität zu bündeln, auch wenn dies nur schwer realisierbar scheint. Hierfür wäre insbesondere eine Annäherung zwischen den Metropolen in Sachsen bzw. auch eine länderübergreifende Zusammenarbeit dringend notwendig.

Im Rahmen der Diskussion wurde der Gedanke geboren, dass Unternehmer und Manager regionaler IT-Unternehmen im Rahmen von Vorträgen an den Gymnasien für die Informatik als Berufsrichtung werben könnten, um mehr Interesse für das Informatikstudium zu wecken und das eigene Unternehmen darzustellen. Dafür werden Mitstreiter gesucht.

Fazit: Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für das Kommen und die engagierte Diskussion. Die Veranstaltung konnte kaum mehr als einen Impuls in der Frage des Standortmarketings geben. Die diskutierten Ansätze sind trotzdem vielversprechend. Die Mitglieder und Interessenten von Software Saxony sind aufgerufen, sich aktiv an der Diskussion und den genannten Aktivitäten zu beteiligen.

Hinweis: Die nächste Veranstaltung der AG Personal wird zusammen mit dem Treffen des AK Software am 29. Januar 2008 stattfinden. Nähere Informationen folgen.