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Ausbildung

Kooperative Studiengänge – ein Weg zur Rekrutierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften

Auf Initiative des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums des Freistaates Sachsen entstanden 2009 kooperative Studiengänge.
Dabei handelt es sich um die Kombination eines Bachelorstudiums mit einer dualen Berufsausbildung. Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden realisiert die Akademie für berufliche Bildung gGmbH den kooperativen Studiengang Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science) mit integrierter Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in (IHK-Abschluss). Die Erfahrungen mit dem Jahrgang 2009 sind sehr positiv. Die Förderung durch die sächsische Staatsregierung erfolgt jedoch nur noch für einen weiteren Jahrgang.
Mit diesem Projekt werden Unternehmen bis zu einer Größe von 500 Mitarbeitern unterstützt, in nur vier Jahren Fachkräfte auszubilden, die sowohl die praktischen Fähigkeiten aus der dualen Berufausbildung als auch die fachsystematischen Kompetenzen des Studiums in sich vereinen. Mit weiteren Zusatzqualifikationen werden diese Jugendlichen intensiv gefördert, um den Unternehmen möglichst schnell mit einem breiten Spektrum an fachlichen und sozialen Kompetenzen zur Verfügung zu stehen. Vorteile aus der Sicht der Unternehmen sind Erleichterungen bei der Rekrutierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften, Verringerung der Einarbeitungszeit, frühzeitige und starke Bindung zukünftiger Mitarbeiter/innen sowie Know-how und Technologietransfer.

Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben und weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch
(0351 258568927) oder per E-Mail (oziemens@afbb-ggmbh.de).

Flyer_kooperativer_Studiengang

Quelle: Dr. Olaf Ziemens, Akademie für berufliche Bildung gGmbH

AK Software tritt für Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften an sächsischen Gymnasien ein

Die Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und -entwicklung“ von Software Saxony hat sich vor zwei Wochen in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gewandt und tritt in diesem Schreiben für die Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften an sächsischen Gymnasien ein. Mitunterzeichner dieses Schreibens sind u.a. T-Systems, Saxonia Systems, SAP, interface Business, twentyone, Mindbox und Communardo.

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Rückblick auf die Veranstaltung „Aus- und Weiterbildung für die IKT Branche in Dresden“ am 29. Januar 2008

Am letzten Dienstag trafen sich erneut Vertreter von ca. 40 IT-Unternehmen aus Dresden und Umgebung zu dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und –entwicklung“ von Software Saxony. Der Arbeitskreis Software und die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft Dresden (FHDW) hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung geladen, um über die Anforderungen und den Bedarf an Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche in Sachsen zu diskutieren. Unter den Gästen waren auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.

Einführung durch Dr. Schönefeld

Nach der Eröffnung durch Dr. Frank Schönefeld, Leiter des Arbeitskreises Software und Chief Operating Officer der T-Systems Multimedia Solutions GmbH, stellte zunächst Dr. Uwe Crenze, Geschäftsführer der Interface Projects GmbH Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter der Dresdner IKT Branche aus Sicht seines Unternehmens vor. Insbesondere die Bedeutung von sozialen Kompetenzen bei Mitarbeitern und der Aufbau von Nachwuchskräften durch Ausbildung stellten dabei zentrale Themen dar.

Anschließend stellte der Gastgeber Prof. Dr. Ulrich Förster, Rektor der FHDW Dresden, seine Hochschule und die Möglichkeiten der dualen Ausbildung an der FHDW im Rahmen des Bachelor Studiengangs Angewandte Informatik vor. Ein Student der FHDW ergänzte seine Präsentation mit einem interessanten Erfahrungsbericht zu seiner Ausbildung.

Bevor es in die Podiumsdiskussion ging, wurde den anwesenden Unternehmensvertretern zudem das Angebot des Schülerrechenzentrums der TU Dresden durch den Vorsitzenden des Fördervereins des Schülerrechenzentrums, Herrn Dr. Hartmut Eberius präsentiert.

Auch hier folgte wieder eine anschauliche Ergänzung des Vortrages durch Erfahrungsberichte von zwei Schülern, die ihre Jahresarbeiten vorstellten. Dr. Hartmut Eberius rief die Unternehmen dazu auf, sich an der Unterstützung des Schülerrechenzentrums zu beteiligen und dessen Möglichkeiten für die frühe Nachwuchsgewinnung und -bindung, wie z.B. durch Schülerpraktika, Unternehmensbesuche oder Fachvorträge für Schüler, intensiv zu nutzen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern des Schülerrechenzentrums, Herrn Prof. Förster und Studenten der FHDW sowie Unternehmen der IKT-Branche (T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Interface Projects GmbH, Communardo Software GmbH, Heike Vocke Unternehmensberatung) wurden verschiedene Fragen aus dem Publikum zum Thema Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche erörtert.

Podiumsdiskussion

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die Gespräche im Rahmen eines magischen Unterhaltungsprogramms angeregt weitergeführt wurden.
An der Intensität der Gespräche wurde deutlich, dass die Veranstaltung wieder sehr erfolgreich war. Es zeigte sich, dass es zum Thema „Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche“ eine Reihe von vielsprechenden Ansätzen in Sachsen gibt. Diese setzen voraus, dass die Mitglieder von Software Saxony und andere Unternehmen der IKT Branche die diskutierten Möglichkeiten aktiv nutzen.

Einladung zur Veranstaltung „Aus- und Weiterbildung für die IKT Branche in Dresden“

Der Arbeitskreis Software und die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft Dresden laden gemeinsam ein, um Anforderungen und Bedarf an Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche zu diskutieren.

Zeit:
Dienstag, den 29. Januar 2008, 17:00 – 19:00 Uhr

Ort:
„Forum Am Altmarkt“, Stadtsparkasse Dresden,
Dr. Külz-Ring 17, 01067 Dresden

In einer Podiumsdiskussion soll analysiert werden, ob die regional vorhandenen Potenziale zur Fachkräftesicherung und –gewinnung bekannt sind und inwieweit sie genutzt und bereits ausgeschöpft werden. Vertreter des Schülerrechenzentrums, Studenten der FHDW und Unternehmer der Dresdner IKT-Branche werden für eine entsprechende Diskussionsgrundlage sorgen.

Organisatorisch und finanziell wird die Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und -entwicklung“ unterstützt von der FHDW Dresden, die sich bei dieser Gelegenheit bei den Praxispartnern ihrer Studenten bedanken und auch potenziellen Partnern die Erfahrungen und Möglichkeiten der in Dresden seit 2005 angebotenen dualen Studienform vermitteln möchte.

Details zur Veranstaltung sind der Agenda zu entnehmen.

Bitte um verbindliche Anmeldung bis zum 17. Januar 2008. Dazu hier das Antwortfomular.

 

Einladung zum 2. Treffen der AG Personalgewinnung und -entwicklung am 24.10. in Dresden

Logo Silicon SaxonyNach der erfolgreichen Gründungsveranstaltung im Sommer freuen wir uns, Sie heute zu nächsten Treffen der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und -entwicklung“ einzuladen:

Zeit: Mittwoch, den 24. Oktober 2007, 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: TwentyOne Gesellschaft für innovative Lösungen mbH, An der Pikardie 10, 01277 Dresden
Thema: Aus- und Weiterbildung im Netzwerk

Mit dankenswerter Unterstützung von Frau Dr. Heike Vocke vom Silicon Saxony e.V. haben wir eine interessante Agenda zusammenstellen können. Zur Vorbereitung der Diskussion bitten wir die Teilnehmer, sich auf die Beantwortung folgender Fragen gedanklich einzustellen:

  • Welche Weiterbildungsbedarfe bestehen bei den teilnehmenden Firmen?
  • Wie können gemeinsame Synergien geschaffen werden?

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Ihre Anmeldung per E-Mail oder beigefügtem Telefax bis zum kommenden Mittwoch, um unserem Gastgeber TwentyOne die Organisation zu erleichtern. Herzlichen Dank.

BITKOM und GI fordern Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften in der Schulbildung

Logo BITKOMDie aktuelle Diskussion um den akuten Fachkräftemangel in der IT-Industrie nimmt an Schärfe zu. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern der BITKOM und die Gesellschaft für Informatik eine Gleichstellung des Faches Informatik mit den allgemeinen Naturwissenschaften in der Schulbildung. In Deutschland fehlt ein klares Konzept für die Informatik-Ausbildung in den Schulen, zumal es große Unterschiede zwischen den Bildungsstandards und den Lehrplänen im Fach Informatik zwischen den einzelnen Bundesländern gibt.

Diskutieren Sie mit uns! Wie ist die Situation der Informatik-Ausbildung in Sachsen? Was müsste besser oder anders gestaltet werden? Was kann die Wirtschaft tun, um die Informatik-Ausbildung voranzubringen? Was fordern wir von der Politik, um den IT-Standort Sachsen zu stärken?

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