»Design hat Methode« – Der Runde Tisch der Technischen Visualistik zu Gast bei webit!

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Der Runde Tisch der Technischen Visualistik wurde von Prof. Rainer Groh als Netzwerkveranstaltung vor mehr als fünf Jahren initiiert und findet seitdem immer mindestens zweimal im Jahr statt. Die Arbeitsgruppe Technische Visualistik ist Mitglied beim Arbeitskreis Software im Silicon Saxony e.V. Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Vertreter der Wissenschaft als auch der Wirtschaft und dient dem praxisnahen Austausch zu Konzepten und Methoden im Bereich des Interface- und Interaktionsdesigns.

Am 24. November 2015 fand der 17. Runde Tisch zum Thema »Design hat Methode« bei webit! – Gesellschaft für neue Medien mbH statt. Prof. Rainer Groh betonte in seiner Begrüßung insbesondere den erfolgreichen regionalen Fokus der Veranstaltung und die methodische Reflektion, welche durch die Technische Visualistik vollzogen wird.

Der Praxisvortrag von Philipp Galland hatte das Thema: »Methoden und Werkzeuge für den partizipativen Entwurf von Benutzeroberflächen am Beispiel der mobilen Websites für den Verkehrsverbund Oberelbe und der Dresdner Verkehrsbetriebe«. Philipp Galland ist Projektleiter bei webit! – Gesellschaft für neue Medien mbH und ging in seinem Vortrag hauptsächlich auf Wireframes als Methode zur Analyse von Kundenwünschen und Anforderungen ein. In einem konkreten Projekt mit den Dresdner Verkehrsbetrieben konnte durch entsprechende Werkzeuge zur Erstellung von Wireframes eine hohe Kundenzufriedenheit erreicht werden. Die gemeinsam mit dem Kunden erarbeiteten Wireframes bieten auch eine sicher kalkulierbare Grundlage für die Umsetzung der entwickelten Konzepte. Durch die Teilnehmer wurden aber auch die Beschränkungen von Wireframes diskutiert, da diese zum Beispiel alternative technische Lösungen ohne hohen Visualisierungsgrad ausschließen.

Das Thema des wissenschaftlichen Vortrags von Mathias Müller lautete: »Virtuelle Phänomene und die Rückkehr des Leibes – Aktuelle Forschungsergebnisse zur Interaktion in und Gestaltung von virtuellen Welten«. Der Vortrag motivierte den Einsatz von Virtual-Reality-Techniken als Prototyping-Methode in der Produktentwicklung. Verschiedene an der Professur für Mediengestaltung entstandene Prototypen zeigten die Herausforderung bei der Visualisierung und Interaktion mit virtuellen Welten auf. Als wichtiges Einsatzfeld wurde vor allem auf Landmaschinen eingegangen und als Virtual-Reality-Brillen wurden Google-Cardboards und die Oculus-Rift vorgestellt. Als Einsatzszenarien neben dem Prototyping wurden auch Training, Simulation und Evaluation angesprochen. In der Diskussion hinterfragten die Teilnehmer vor allem die Einsatzmöglichkeiten und wie unterschiedliches menschliches Verhalten mit Hilfe von VR-Techniken erfasst werden kann, um dadurch Rückschlüsse auf die optimale Gestaltung von Benutzungsoberflächen ziehen zu können.

Bei Speis und Trank vertieften die Besucher die Themen weiter und ließen den Runden Tisch angemessen ausklingen. Die Veranstaltung wurde durch die Firma webit! – Gesellschaft für neue Medien mbH als Gastgeber sowie durch die Professur für Mediengestaltung und die Gesellschaft für Technische Visualistik mbH als Organisatoren unterstützt. Weitere Informationen und die Aufnahme in den Newsletter erfolgen über die Webseite: http://technische-visualistik.de


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