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Mobile IT

Präsentationen und Stimmen zum Herbsttreffen des AK Software Saxony am 18.10.2012

Das Treffen war diesmal eine Gemeinschaftsveranstaltung des AK Software, der Bitkom Consult und des AK Personal. Auf dem Programm der Veranstaltung standen zwei spannende Vorträge zum Thema „Ständige Erreichbarkeit von Mitarbeitern“. Dieses Thema wurde aus datenschutzrechtlicher und arbeitsrechtlicher Sicht betrachtet. Im Anschluss wurde erläutert, wie sich dies auf den Mitarbeiter persönlich auswirkt. Wir danken den Teilnehmern für die rege Diskussion im Anschluss an die Vorträge und möchten allen, die nicht Gelgenheit hatten, das Arbeitstreffen zu besuchen die Möglichkeit geben, sich die Vorträge hier anzuschauen.

Vortrag 1:
„Ständige Erreichbarkeit und mobile IT – Herausforderungen im Arbeitsrecht und Datenschutz” von Lars Kripko (Bitkom Consult)

Vortrag 2:
„Ständige Erreichbarkeit und mobile IT-Geräte“ von Arne Gattermann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, (Bitkom Consult)

Vortrag 3:
„Die Geister, die ich rief – oder: Ständige Erreichbarkeit und Ihre Auswirkungen auf die Selbstorganisation“ von Dirk Gnewekow (Mercuri Urval)

Auch möchten wir hier die Gelegenheit nutzen und Stimmen der Referenten zur Veranstaltung veröffentlichen. Herr Kripko (Bitkom Servicegesellschaft mbH) fand folgende Zusammenfassung: „Die Diskussionsbeiträge der Teilnehmer haben deutlich gezeigt, dass in der Praxis sowohl die ‚ständige Erreichbarkeit‘ wie auch die ‚mobile IT‘ massiv von den engagierten Mitarbeitern in den Unternehmen getrieben werden. An welchen Stellen die Unternehmen regulierend eingreifen können und sollten, haben die Fachvorträge dargestellt. Viele Teilnehmerunternehmen sind hier bereits aktiv geworden. Trotzdem konnten wir noch einige Impulse setzen, wie das Feedback der Teilnehmer im get together gezeigt hat. Aus meiner Sicht ein rundum gelungener Erfahrungsaustausch. Vielen Dank an die Gastgeber.“ Alle Interessierten finden unter www.bitkom-consult.de auch noch ausführlichere Infomationen zum Thema „ständige Erreichbarkeit von Mitarbeitern“.

Wir danken auch Herrn Gnewekow von Mercuri Urval für folgende Zusammenfassung des Abends: „Die Veranstaltung war sehr rund und gelungen und hat das Thema praktisch aus der juristischen wie organisationstheoretischen Perspektive beleuchtet. Klar wurde, das der Teufel im Detail steckt und ein Prozess der Bewusstseinsmachung in den Unternehmen – aber auch beim Einzelnen – erst noch einsetzen muss.“

Herr Thessel (Geschäftsführer der Sodalitas GmbH) brachte zum Arbeitskreistreffen folgenden interessanten Beitrag zum Thema „Haftpflichtversicherungen von IT-Unternehmen in Deutschland“ ein. Diese beschränken sich überwiegend auf Teile der Deckung der gesetzlichen Haftpflicht (Ausschluss z.B. Vorsatz). Vertragliche Vereinbarungen, die über die gesetzliche Haftpflicht hinausgehen, aber vom Versicherungsschutz erfasst werden sollen, müssen explizit zu vereinbart werden. Ein Beispiel, was in vielen IT-Bedingungswerken bereits standardmäßig über die gesetzliche Haftpflicht hinausgehend vereinbart ist, ist die Verlängerung der Gewährleistungsfrist auf teilweise bis zu 5 Jahre. In bedeutend weniger IT-Bedingungswerken gibt es Regelungen zum Verzug, zu Erfüllungsfolgeschäden, usw. und diese Vereinbarungen bleiben oft deutlich hinter dem zurück, was in den Stichworten der Deckungskonzepte angekündigt wurde.
Gern bietet Herr Thessel den umfassenden Einschluss vertraglicher Risiken in Versicherungskonzepten Ihnen mit wenigen definierten Ausschlüssen an.
Rechtsanwalt Schweinoch von der Kanzlei SKW Schwarz, mit dem JUVE-Awards 2011 als Kanzlei des Jahres für Informationstechnologie ausgezeichnet, sieht die Entwicklung wie folgt: „Die nun mögliche Versicherung vertraglicher Risiken stellt eine kleine Revolution zu Gunsten der Absicherung von IT-Unternehmen dar.“
Weitere Informationen zu diesem Thema bietet Ihnen Herr Thessel unter folgender Adresse: http://sodalitas-gmbh.de/images/download/deckung.pdf