Browse Category

Arbeitskreistreffen

Vorstellung DLR Institut – so sehen die Chancen für den Industrie- und Wissenschaftsstandort Sachsen aus

„Flying into the Future“

Unter diesem Motto trafen sich am 26. Oktober 2017 Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e. V. (LRT) sowie des Silicon Saxony e. V. in den Räumlichkeiten der T-Systems Multimedia Solutions GmbH um über die am Standort Dresden geplante Zusammenarbeit zwischen der Luft- und Raumfahrtbranche und der hiesigen IKT-Branche im allgemeinen sowie der Softwarebranche im speziellen zu sprechen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Hartmut Mangold, Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Das DLR Institut in Dresden soll zur ersten Adresse der Softwareforschung für die deutsche Luftfahrtindustrie werden“.
Eine der zentralen Herausforderungen der Forschung ist es, Softwaresysteme in der Luftfahrt noch zuverlässiger zu machen. Denn die zweitwahrscheinlichste Ursache für Flugzeugabstürze ist heutzutage „technisches Versagen“. Trotz ständiger Verbesserungen und steigender Verlässlichkeit gehen etwa 20 Prozent der Flugzeugkatastrophen laut Simon Ashley Bennett (Luftfahrtexperte an der Universität von Leicester) auf das Versagen von Geräten zurück. (Quelle: www.focus.de)

Prof. Dr. Norbert Kroll vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gab Einblicke wie dieser Herausforderung heute schon begegnet wird. Unter dem Leitkonzept „Digitales Flugzeug“ stehen vor allem die Produkt-Virtualisierung und Softwaretest in der virtuellen Welt im Vordergrund. Die größte Herausforderung dabei ist die Entwicklung eines durchgängigen und konsistenten Datenmodells.

Warum das neue DLR Institut gerade in Dresden sehr gut angesiedelt ist, erklärte Prof. Dr. Frank Schönefeld. Mit dem Konzept des Smart Systems Hubs werden alle am Standort Sachsen vorhandenen Kompetenzen gebündelt und gewinnbringend genutzt. Das Dresdner Konzept Smart Systems – Enabling IoT setzt auf die Integration von Hardware, Software und Connectivity als Fundament der digitalen Zukunft.

 

Seit Oktober 2016 arbeitet eine Taskforce an der Initiierung des Smart Systems Hubs unter Mitwirkung der Technischen Universität Dresden, dem Silicon Saxony e.V., der Hightech Startbahn, Fraunhofer sowie des Bitkom, des Freistaates Sachsen, der HTW Dresden und weiterer Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft. Wesentliche Aktivitäten der Taskforce liegen in der Gewinnung von Partnern und der notwendigen Finanzierungen sowie der räumlichen und organisatorischen Planung für den Smart Systems Hub.


 
Weitere Informationen zum Smart Systems Hub finden Sie hier.

Die genannten Ziele, Visionen und Herausforderungen wurden anschließend durch aktuelle Anwendungsfälle untermauert. So stellte Lars Vogel (Experte für Augmented- und Virtual-Reality Lösungen bei T-Systems Multimedia Solutions) den aktuellen Stand von Augmented und Mixed Reality Projekten vor zur Optimierung von Manufacturing Prozessen z.B. auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Beispielsweise hat T-Systems Multimedia Solutions zusammen mit einer Fluggesellschaft die Lösung „Aircraft Maintenance“ prototypisch entwickelt und pilotiert. In diesem Pilotprojekt kann das Wartungspersonal per Smartphone oder Tablet direkt am Fahrzeug mit allen notwendigen Informationen versorgt werden. Der Techniker bekommt alle Unterlagen mobil zur Verfügung gestellt und zudem visualisiert, wo und wie ein Arbeitsschritt umzusetzen ist. Das ist besonders bei unvorhergesehenen Vorfällen, die nicht planbar sind, interessant.

Abschließend gab Dr. Andreas Hornig (Stellvertretender Leiter Numerische Verfahren am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden) einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand der Triebwerksoptimierung durch produktlebenszyklusübergreifende digitale Zwillinge. Dabei steht die digitale Abbildung von Komponenten, Subsysteme oder Systemen im Mittelpunkt sowie die Einbindung realer Parameter (Übergang vom Modell zum Zwilling). Auch hier stellt die hinreichend genaue Modellierung (vollständige Digitalisierung) die größte Herausforderung dar. Der virtuelle Zwilling entsteht bereits während des Produktentwicklungsprozesses. Produktlebenszyklusübergreifende Aussagen für die Produktentwicklung sind jedoch nur durch Zustandsupdates möglich. Diese Daten werden durch werkstoffintegrierte Sensorik in den virtuellen Zwilling geliefert.

Vorstellung DLR Institut – Chancen für den Industrie- und Wissenschaftsstandort Sachsen

Am 26. Oktober 2017 findet eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e. V. (LRT) sowie des Silicon Saxony e. V. in den Räumlichkeiten der T-Systems Multimedia Solutions statt.

Zum Thema „Vorstellung DLR Institut – Chancen für den Industrie- und Wissenschaftsstandort Sachsen“ berichten an diesem Tag die verantwortlichen Köpfe des DLR, das LRT und der Silicon Saxony e. V. über die am Standort Dresden geplante Zusammenarbeit zwischen der Luft- und Raumfahrtbranche und der hiesigen IKT-Branche im allgemeinen sowie der Softwarebranche im speziellen.

Unter Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) bildet die Veranstaltung den Auftakt einer spannenden Reise hin zu den Luft- und Raumfahrzeugen der Zukunft. Ziel des neuen DLR Institutes ist dabei eine möglichst enge Verknüpfung aller am Standort vorhandenen Kompetenzen und deren für alle Seiten gewinnbringenden Nutzung.

Wann: 26.10.2017, 16 – 19 Uhr (Terminblocker)

Wo: T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Riesaer Straße 5, 01129 Dresden (Anfahrtsbeschreibung)

Agenda:

  • 16:00 Beginn der Veranstaltung
  • 16:05 Eröffnungsrede SMWA
  • 16:15 Vortrag Prof. Dr. Kroll, DLR | „Digitalisierung in der Luftfahrt – das DLR Institut in Dresden“
  • 16:45 Vortrag Prof. Dr. Frank Schönefeld, T-Systems Multimedia Solutions | „DLR Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung: Impulse für den Smart Systems Hub und die Sächsische Software Industrie“
  • 17:00 Vortrag Dr. Wolfgang Göhler, LRT | „Im Aufwind – der Luft- und Raumfahrtstandort Sachsen/Thüringen“
  • 17:10 Lars Vogel, T-Systems Multimedia Solutions | „Augmented und Mixed Reality in (Aviation)-Manufacturing Prozessen (Produktion, Wartung, Reparatur). Optimierung von Befundungs- und Wartungsprozessen“
  • 17:30 Dr.-Ing. Albert Langkamp, TU Dresden | „Triebwerksoptimierung durch produktlebenszyklus-übergreifende digitale Zwillinge„
  • 18:00 Get together
  • 19:30 Ende der Veranstaltung

Anmeldung: Hier können Sie sich kostenfrei zur Veranstaltung anmelden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und ist gleichzeitig das Herbsttreffen des Fachbereichs Software des Silicon Saxony e.V..

Rückblick Herbsttreffen Software Saxony

Am 3. November 2016 fand das Herbsttreffen des Fachbereiches Software des Silicon Saxony e. V. statt.

Rund 35 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit sich mit anderen Mitgliedern des Fachbereichs auszutauschen und die Preh Car Connect GmbH, einen stark wachsenden Automobilzulieferer im Dresdner Westen, kennenzulernen.

Die Preh Car Connect GmbH, mit zentralem Sitz in Dresden, entwickelt und produziert innovative Produkte und Softwarelösungen aus den Bereichen Car Infotainment, Fahrzeugvernetzung und Telematik. David Rabe (Director Engineering bei Preh Car Connect GmbH) stellte in einem sehr interessanten Vortrag nicht nur das Unternehmen sondern auch das Infotainmentsystem der Zukunft vor.

In einem weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung ging es um die Frage, ob der Smart Systems Solution Hub eine Perspektive für den Standort Sachsen darstellt. Prof. Dr. Frank Schönefeld (T-Systems MMS) und Dirk Röhrborn (Communardo Software GmbH) sehen den Smart Systems Hub als eine Möglichkeit, die gesamten Initiativen, Konzepte, Institute in Forschung, Industrie und ihrer Rahmenbedingungen auf ein Ziel auszurichten und in einem Kontext zu verstehen. Der Hub steht für die Digitalisierung der wichtigen sächsischen Industrien. In seiner „enabling“ Funktion soll er den im Hub aktiven Unternehmen Zugang zu allen deutschen Leitindustrien (Märkten) ermöglichen.

Des weiteren stellte Torsten Busch (buschmais GbR) die Aktivitäten der Java User Group vor. So gelang es JUG Saxony im Jahr 2016 mehr als 800 Teilnehmer bei eigenen Veranstaltungen zu erreichen und auch der JUG Saxony Day am 30.09.2016 konnte mit 400 Teilnehmern einen Rekord verbuchen.

Wir bedanken uns beim Gastgeber und allen Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung und freuen uns schon auf das nächste Treffen im Frühjahr 2017!

Wenn Sie über die Aktivitäten und Events des Arbeitskreises Software des Silicon Saxony e.V. informiert werden möchten, dann schreiben Sie an (Stephanie Geißler) stephanie.geissler (at) t-systems (dot) com.

„Labornetzwerk“ – Einladung zum 18. Runden Tisch der Technischen Visualistik

„Labornetzwerk“ Einladung zum Runden Tisch der Technischen Visualistik

Dienstag, 03. Mai 2016 (Beginn: 16 Uhr)
Professur für Mediengestaltung
Fakultät Informatik,
Technische Universität Dresden
Andreas-Pfitzmann-Bau, Nöthnitzer Str. 46, 01187 Dresden

Zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen beschäftigen sich mit der Konzeption, der Entwicklung und der Umsetzung innovativer Ansätze zur bildgestützten Interaktion mit Informationen und Daten in Unternehmensanwendungen. Wie kann man den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren effektiv gestalten? Wie können marktrelevante Neuerungen im Software- und Hardwarebereich schnell in den produktiven Einsatz geführt werden? Und wie sehen die passenden Vorgehens- und Geschäftsmodelle dafür aus?

Im Rahmen des 18. Runden Tisches der Technischen Visualistik wollen wir eine starke Plattform zur Bündelung von Know-how sowie Vernetzung zwischen den Partnern initiieren. Dazu laden wir unsere Freunde, Partner und die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein mit uns zu diskutieren und das vom BMBF geförderte, im September 2016 stattfindende Innovationsforum „Labornetzwerk Technische Visualistik“ gemeinsam zu gestalten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um eine Rückmeldung unter technische-visualistik.de / 18.Runder Tisch.

Dietrich Kammer, Jan Wojdziak und Rainer Groh

Einladung zum Arbeitskreistreffen Software Saxony am 25. Februar 2016

Digitalisierung, Industrie 4.0, IT Security… Was gibt es neues im Arbeitskreis Software des Silicon Saxony e.V.?

Nach einer längeren Pause lädt der Arbeitskreis Mitglieder und Interessierte aus Industrie und Wissenschaft zum Arbeitskreistreffen am 25. Februar ein. Wenn Sie wissen möchten, welche Themen die regionale Software Branche aktuell bewegen, dürfen Sie dieses Treffen nicht verpassen.

Wann: 25. Februar 2016, 17 bis 19 Uhr Outlook Termin herunterladen
Wo: Kanzlei der Noerr LLP, Paul-Schwarze-Straße 2, 01097 Dresden Anfahrtsbeschreibung

Agenda:

17:00 – 17:05: Begrüßung
17:05 – 17:35: Rechtliche Herausforderungen von Industrie 4.0/Digitalisierung
17:35 – 18:00: Arbeitskreis Software Saxony: Rückblick 2015, Ausblick 2016, Organisatorische Aufstellung & Arbeitsweise des Coreteams
18:00 – 18:30: Schwerpunktthema Informatikbildung in Sachsen
18:30 – 19 Uhr: Networking

Zur Anmeldung für Mitglieder des Silicon Saxony e.V.: Registrierungslink

Zur Anmeldung für Nicht-Mitglieder: Registrierungslink
Bitte beachten Sie unser „Schnupperangebot“, womit Sie 2 Veranstaltungen des Vereins kostenfrei besuchen können. Grundsätzlich wird seit 01. Februar 2016 für Nichtmitglieder eine Teilnahmegebühr von 80,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer erhoben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an (Stephanie Geißler) stephanie.geissler (at) t-systems (dot) com

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!

»Design hat Methode« – Der Runde Tisch der Technischen Visualistik zu Gast bei webit!

DSC_0512-kl

_DSC_0680_klDetail

DSC_0445-klDSC_0565-kl

Der Runde Tisch der Technischen Visualistik wurde von Prof. Rainer Groh als Netzwerkveranstaltung vor mehr als fünf Jahren initiiert und findet seitdem immer mindestens zweimal im Jahr statt. Die Arbeitsgruppe Technische Visualistik ist Mitglied beim Arbeitskreis Software im Silicon Saxony e.V. Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Vertreter der Wissenschaft als auch der Wirtschaft und dient dem praxisnahen Austausch zu Konzepten und Methoden im Bereich des Interface- und Interaktionsdesigns.

Am 24. November 2015 fand der 17. Runde Tisch zum Thema »Design hat Methode« bei webit! – Gesellschaft für neue Medien mbH statt. Prof. Rainer Groh betonte in seiner Begrüßung insbesondere den erfolgreichen regionalen Fokus der Veranstaltung und die methodische Reflektion, welche durch die Technische Visualistik vollzogen wird.

Der Praxisvortrag von Philipp Galland hatte das Thema: »Methoden und Werkzeuge für den partizipativen Entwurf von Benutzeroberflächen am Beispiel der mobilen Websites für den Verkehrsverbund Oberelbe und der Dresdner Verkehrsbetriebe«. Philipp Galland ist Projektleiter bei webit! – Gesellschaft für neue Medien mbH und ging in seinem Vortrag hauptsächlich auf Wireframes als Methode zur Analyse von Kundenwünschen und Anforderungen ein. In einem konkreten Projekt mit den Dresdner Verkehrsbetrieben konnte durch entsprechende Werkzeuge zur Erstellung von Wireframes eine hohe Kundenzufriedenheit erreicht werden. Die gemeinsam mit dem Kunden erarbeiteten Wireframes bieten auch eine sicher kalkulierbare Grundlage für die Umsetzung der entwickelten Konzepte. Durch die Teilnehmer wurden aber auch die Beschränkungen von Wireframes diskutiert, da diese zum Beispiel alternative technische Lösungen ohne hohen Visualisierungsgrad ausschließen.

Das Thema des wissenschaftlichen Vortrags von Mathias Müller lautete: »Virtuelle Phänomene und die Rückkehr des Leibes – Aktuelle Forschungsergebnisse zur Interaktion in und Gestaltung von virtuellen Welten«. Der Vortrag motivierte den Einsatz von Virtual-Reality-Techniken als Prototyping-Methode in der Produktentwicklung. Verschiedene an der Professur für Mediengestaltung entstandene Prototypen zeigten die Herausforderung bei der Visualisierung und Interaktion mit virtuellen Welten auf. Als wichtiges Einsatzfeld wurde vor allem auf Landmaschinen eingegangen und als Virtual-Reality-Brillen wurden Google-Cardboards und die Oculus-Rift vorgestellt. Als Einsatzszenarien neben dem Prototyping wurden auch Training, Simulation und Evaluation angesprochen. In der Diskussion hinterfragten die Teilnehmer vor allem die Einsatzmöglichkeiten und wie unterschiedliches menschliches Verhalten mit Hilfe von VR-Techniken erfasst werden kann, um dadurch Rückschlüsse auf die optimale Gestaltung von Benutzungsoberflächen ziehen zu können.

Bei Speis und Trank vertieften die Besucher die Themen weiter und ließen den Runden Tisch angemessen ausklingen. Die Veranstaltung wurde durch die Firma webit! – Gesellschaft für neue Medien mbH als Gastgeber sowie durch die Professur für Mediengestaltung und die Gesellschaft für Technische Visualistik mbH als Organisatoren unterstützt. Weitere Informationen und die Aufnahme in den Newsletter erfolgen über die Webseite: http://technische-visualistik.de

  • 1
  • 2