Kooperative Studiengänge - ein Weg zur Rekrutierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften

Veröffentlicht am 3. June 2010 von Dirk Röhrborn, unter Allgemein, Nachwuchs.

Auf Initiative des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums des Freistaates Sachsen entstanden 2009 kooperative Studiengänge.
Dabei handelt es sich um die Kombination eines Bachelorstudiums mit einer dualen Berufsausbildung. Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden realisiert die Akademie für berufliche Bildung gGmbH den kooperativen Studiengang Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science) mit integrierter Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in (IHK-Abschluss). Die Erfahrungen mit dem Jahrgang 2009 sind sehr positiv. Die Förderung durch die sächsische Staatsregierung erfolgt jedoch nur noch für einen weiteren Jahrgang.
Mit diesem Projekt werden Unternehmen bis zu einer Größe von 500 Mitarbeitern unterstützt, in nur vier Jahren Fachkräfte auszubilden, die sowohl die praktischen Fähigkeiten aus der dualen Berufausbildung als auch die fachsystematischen Kompetenzen des Studiums in sich vereinen. Mit weiteren Zusatzqualifikationen werden diese Jugendlichen intensiv gefördert, um den Unternehmen möglichst schnell mit einem breiten Spektrum an fachlichen und sozialen Kompetenzen zur Verfügung zu stehen. Vorteile aus der Sicht der Unternehmen sind Erleichterungen bei der Rekrutierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften, Verringerung der Einarbeitungszeit, frühzeitige und starke Bindung zukünftiger Mitarbeiter/innen sowie Know-how und Technologietransfer.

Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben und weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch
(0351 258568927) oder per E-Mail (oziemens@afbb-ggmbh.de).

Flyer_kooperativer_Studiengang

Quelle: Dr. Olaf Ziemens, Akademie für berufliche Bildung gGmbH

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AK Software tritt für Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften an sächsischen Gymnasien ein

Veröffentlicht am 7. February 2008 von Dirk Röhrborn, unter AG Personal, Nachwuchs, Sachsen.

Die Arbeitsgruppe “Personalgewinnung und -entwicklung” von Software Saxony hat sich vor zwei Wochen in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gewandt und tritt in diesem Schreiben für die Gleichstellung der Informatik mit den Naturwissenschaften an sächsischen Gymnasien ein. Mitunterzeichner dieses Schreibens sind u.a. T-Systems, Saxonia Systems, SAP, interface Business, twentyone, Mindbox und Communardo.

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Rückblick auf die Veranstaltung „Aus- und Weiterbildung für die IKT Branche in Dresden“ am 29. Januar 2008

Veröffentlicht am 5. February 2008 von Katharina Reisch, unter AG Personal, Allgemein, Sachsen.

Am letzten Dienstag trafen sich erneut Vertreter von ca. 40 IT-Unternehmen aus Dresden und Umgebung zu dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Personalgewinnung und –entwicklung“ von Software Saxony. Der Arbeitskreis Software und die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft Dresden (FHDW) hatten gemeinsam zu dieser Veranstaltung geladen, um über die Anforderungen und den Bedarf an Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche in Sachsen zu diskutieren. Unter den Gästen waren auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.

Einführung durch Dr. Schönefeld

Nach der Eröffnung durch Dr. Frank Schönefeld, Leiter des Arbeitskreises Software und Chief Operating Officer der T-Systems Multimedia Solutions GmbH, stellte zunächst Dr. Uwe Crenze, Geschäftsführer der Interface Projects GmbH Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter der Dresdner IKT Branche aus Sicht seines Unternehmens vor. Insbesondere die Bedeutung von sozialen Kompetenzen bei Mitarbeitern und der Aufbau von Nachwuchskräften durch Ausbildung stellten dabei zentrale Themen dar.

Anschließend stellte der Gastgeber Prof. Dr. Ulrich Förster, Rektor der FHDW Dresden, seine Hochschule und die Möglichkeiten der dualen Ausbildung an der FHDW im Rahmen des Bachelor Studiengangs Angewandte Informatik vor. Ein Student der FHDW ergänzte seine Präsentation mit einem interessanten Erfahrungsbericht zu seiner Ausbildung.

Bevor es in die Podiumsdiskussion ging, wurde den anwesenden Unternehmensvertretern zudem das Angebot des Schülerrechenzentrums der TU Dresden durch den Vorsitzenden des Fördervereins des Schülerrechenzentrums, Herrn Dr. Hartmut Eberius präsentiert.

Auch hier folgte wieder eine anschauliche Ergänzung des Vortrages durch Erfahrungsberichte von zwei Schülern, die ihre Jahresarbeiten vorstellten. Dr. Hartmut Eberius rief die Unternehmen dazu auf, sich an der Unterstützung des Schülerrechenzentrums zu beteiligen und dessen Möglichkeiten für die frühe Nachwuchsgewinnung und -bindung, wie z.B. durch Schülerpraktika, Unternehmensbesuche oder Fachvorträge für Schüler, intensiv zu nutzen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern des Schülerrechenzentrums, Herrn Prof. Förster und Studenten der FHDW sowie Unternehmen der IKT-Branche (T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Interface Projects GmbH, Communardo Software GmbH, Heike Vocke Unternehmensberatung) wurden verschiedene Fragen aus dem Publikum zum Thema Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche erörtert.

Podiumsdiskussion

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die Gespräche im Rahmen eines magischen Unterhaltungsprogramms angeregt weitergeführt wurden.
An der Intensität der Gespräche wurde deutlich, dass die Veranstaltung wieder sehr erfolgreich war. Es zeigte sich, dass es zum Thema „Aus- und Weiterbildung in der IKT Branche“ eine Reihe von vielsprechenden Ansätzen in Sachsen gibt. Diese setzen voraus, dass die Mitglieder von Software Saxony und andere Unternehmen der IKT Branche die diskutierten Möglichkeiten aktiv nutzen.

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Nachschau zur Veranstaltung “Attraktivität des IT-Standortes Dresden und Sachsen” am 12. Dezember 2007

Veröffentlicht am 13. December 2007 von Dirk Röhrborn, unter AG Personal, Sachsen.

Logo Silicon SaxonyAm gestrigen Abend trafen sich Vertreter von ca. 30 IT-Unternehmen aus Dresden und Umgebung zu dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe “Personalgewinnung und -entwicklung” von Software Saxony. Allein der bisherige Teilnehmerrekord eines AG-Treffens zeigt, wie wichtig die Standortattraktivität für die IT-Unternehmen der Region ist. Wer ein großes Lamento über die schwierige Fachkräftesituation im IT-Bereich erwartet hat, wäre enttäuscht gewesen. Vielmehr ging es richtigerweise darum, wie die Vorzüge unserer IT-Region besser vermittelt werden können und auf welche Weise die Fachkräftesituation weiter verbessert werden kann.

Als Gastgeber stellte Herr Werner Schady (DIS AG) in einem kurzen Vortrag das Leistungsspektrum seines Hauses vor.

Dirk Hilbert, Wirtschaftsbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, hat in einem engagierten Vortrag vorgestellt, wie die Landeshauptstadt aktiv zur Verbesserung der Fachkräftesituation beiträgt. Neben der nationalen und internationalen Vermarktung von Dresden als Halbleiterstandort (”Silicon Saxony”) steht aktuell die Unterstützung der Anwerbung von Studenten für die Dresdner Hochschulen im Mittelpunkt. Dabei wird insbesondere auch um Studenten aus den alten Bundesländern und aus dem Ausland geworben, um den aus demografischen Gründen zu erwartenden Rückgang sächsicher Studenten ausgleichen zu können. Ein weitere Schwerpunkt der städtischen Tätigkeit liegt in der Anwerbung ausländischer Fachkräfte und insbesondere auch in der Unterstützung hier tätiger ausländischer Bürger unter dem Stichwort “Welcome Center”. In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass sich die regionalen IT- und insbesondere Software-Unternehmen von der Stadt eine deutlichere Positionierung von Dresden als IT- bzw. Softwarestandort wünschen. Daraufhin forderte Bürgermeister Hilbert die Vertreter von Software Saxony auf, Vorschläge zu unterbreiten, auf welchen wichtigen Fachkongressen oder Messen mit Unterstützung der Stadt “Software Saxony” bekannter gemacht werden kann. (Vorschläge gern als Kommentar zu diesem Beitrag.)

In einem zweiten Vortrag stellten Anja Kutzler (Perdata GmbH/Leipzig) und Julia Fietz (Werbeagentur kommaneun) eine Plattformkampagne der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland vor. Diese Kampagne hat zum Ziel, im Rahmen einer klug geplanten Marketing-Kampagne in wichtigen Printmedien auf den IT-Standort Mitteldeutschland aufmerksam zu machen. Über einen einprägsamen Slogan sollen Interessenten auf ein speziell zu erstellendes Internetportal gelenkt werden, welches u.a. Firmeninformationen und Stellenanzeigen der teilnehmenden Unternehmen enthalten soll. Auf diese Weise sollen insbesondere Fachkräfte auf die IT-Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Eine Reihe namhafter Firmen haben ihre Beteiligung bereits zugesagt, ebenso wie einige große Städte.

Die anschließende Diskussion hat gezeigt, dass die Diskussion um den IT-Standort durchaus sehr emotional sein kann. Es besteht der vielfache Wunsch, die einzelnen Aktivitäten zur Standortförderung zu einer konzertierten Aktivität zu bündeln, auch wenn dies nur schwer realisierbar scheint. Hierfür wäre insbesondere eine Annäherung zwischen den Metropolen in Sachsen bzw. auch eine länderübergreifende Zusammenarbeit dringend notwendig.

Im Rahmen der Diskussion wurde der Gedanke geboren, dass Unternehmer und Manager regionaler IT-Unternehmen im Rahmen von Vorträgen an den Gymnasien für die Informatik als Berufsrichtung werben könnten, um mehr Interesse für das Informatikstudium zu wecken und das eigene Unternehmen darzustellen. Dafür werden Mitstreiter gesucht.

Fazit: Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für das Kommen und die engagierte Diskussion. Die Veranstaltung konnte kaum mehr als einen Impuls in der Frage des Standortmarketings geben. Die diskutierten Ansätze sind trotzdem vielversprechend. Die Mitglieder und Interessenten von Software Saxony sind aufgerufen, sich aktiv an der Diskussion und den genannten Aktivitäten zu beteiligen.

Hinweis: Die nächste Veranstaltung der AG Personal wird zusammen mit dem Treffen des AK Software am 29. Januar 2008 stattfinden. Nähere Informationen folgen.

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